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International Days zur Feier der Nähmaschine und der Puppen

June 14, 2017

(English below)

Ein bisschen zeitversetzt, aber nicht weniger feierlich möchte ich auf zwei besondere Tage zu Ehren zweier mir besonders lieber ZeitgenossInnen aufmerksam machen. Zum einem meiner Pupperl, deren Herstellung mir so viel Freude machen: wenn ich sie in alte Herren-Hemden-Ärmel stecke und ihnen dann die Woll-Haare einfädeln kann und die Augen sticke, dann ist das immer wieder ein wirklich schönes Gefühl.  Und das habe ich in letzter Zeit sehr oft!
Und letzten Sonntag, dem 11.6., war der Internationale Tag der Puppe! Er wurde 1986 von der US-Amerikanerin Mildred Seeley  (1910-2001), einer weltweit anerkannte Puppenexpertin, Autorin und Sammlerin ins Leben, um nicht nur Puppen, sondern auch die fürsorgliche Liebe ihrer BesitzerInnen zu feiern. Traditionell wird der internationale Tag der Puppe begangen, indem man eine Puppe verschenkt. Und das hole ich heute nach – virtuell mit diesem Bild, hier im Blog.
Aber vorher muss ich auch meine Nähmaschine hochleben lassen, denn gestern, am 13.6., war der Tag der Nähmaschine. An deren Erfindung arbeiten viele gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Brite Thomas Saint erhielt für den Entwurf einer ganz aus Holz konstruierten Nähmaschine mit Gabelnadel, Vorstecher und Hakennadel am 13. Juni 1790 das britische Patent – deswegen wird an diesem Datum auch gefeiert.
Zwischen 1807 und  1839 arbeitete übrigens auch ein Österreicher, Joseph Madersperger, an seiner Version einer Nähmaschine. Auf ihn geht die schiffchenähnliche Einrichtung zur Erzeugung des Doppelstiches zurück.
Nach diesem  Exkurs in die Vergangenheit, gehe ich jetzt wieder zu meiner hochallerwertesten, schreibbegabten  Carina-Nähmaschine zurück und sende  mit ihr noch ein herzliches Ahoi J

 

 

 

It´s a little late but still I don´t want to miss drawing your attention on two international days for things that lately formed an important part of my life.
On one hand it is my little dolls. I just love to sew them, using second-hand shirt sleeves, give them woollen hair and embroider their eyes.
Last Sunday, on June 11th, was the International Day of the Doll! It was founded in 1986 by the US-American Mildred Seeley (1910-2001), an international expert, author and collector for dolls. On this day we celebrate the doll and the love we feel for them. Traditionally you do this by giving one to someone. I do this virtually, sending you this picture on this blog.
And I still have to celebrate my sewing machine, because yesterday, on June 13th, was the Sewing Machine Day! Many people have been developing the ancestors of our current machines between the late 18th and the beginning of the 19th century. But it was the British Thomas Saint that took out British Patent No. 1764 on a machine for "quilting, stitching, and sewing, and for making shoes, and other articles. . . ." – on the 13th of June of  1790. Saint’s device had many features of today's sewing machines. It was made out of wood and had an overhead arm to take the stitching awl and a tensioning system.
Between 1807 and 1839 there was even an Austrian, Joseph Madersperger, developing a new feature: In 1839 he built a machine imitating the weaving process using the chain stitch.
Well, and now enough history and back to the present and my beloved carina machine, that is even able to write! Ahoy!
 

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